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  26.01.12 | FONDS professionell - BVR: Rückgang der Inflation, aber Rohstoffpreisrisiken bleiben hoch
Sehr geehrte Damen und Herren,

der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) erwartet in seinem jüngsten Konjunkturbericht, dass die Inflationsrate in den kommenden Monaten des laufenden Jahres sinken wird. "Die Chancen stehen gut, dass die Teuerungsrate in den ersten Monaten des Jahres
2012 wieder die Marke von 2 Prozent unterschreiten wird", erläutert BVR-Vorstand Andreas Martin. Die aktuelle Studie des BVR. Die Inflationsrate beträgt aktuell 2,1 Prozent – auf das Gesamtjahr 2012 bezogen werde der Rückgang der Inflation aber moderat ausfallen und im Durchschnitt bei 1,8 Prozent liegen. Auch im Euroraum insgesamt dürfte die Teuerungsrate in 2012 sinken. "Für die Geldpolitik ist der aktuelle Rückgang der Inflation ein positives Signal. Sie bietet Rückendeckung dabei, die großzügige Liquiditätsversorgung mit einem historisch niedrigen Leitzins fortzusetzen", so Martin.

Energiepreise als Preistreiber Nummer eins
Aufgrund des weiterhin dynamischen Wachstums der Schwellenländer und ihrer hohen Nachfrage nach Energie und anderen Rohstoffen sei in stärkeres Nachgeben der Verbraucherpreisinflation aber nicht zu erwarten. Laut BVR waren die Energiepreise nicht nur in 2011, sondern über die gesamte vergangene Dekade hinweg der Preistreiber Nummer eins gewesen. Im vergangenen Jahr sei fast die Hälfte des Verbraucherpreisanstiegs auf die Energiepreise zurückzuführen gewesen – in den vergangenen zehn Jahren habe der Beitrag bei fast einem Drittel gelegen.

Voraussetzung für den prognostizierten Rückgang der Verbraucherpreise sei allerdings, dass es nicht zu einer deutlichen Verknappung des Rohölangebots komme. Die Unsicherheit über die Inflationsaussichten sei aktuell aufgrund der politischen Risiken in den erdölproduzierenden Staaten – insbesondere auch im Zusammenhang mit dem iranischen Atomprogramm – erhöht.

Quelle:
FONDS professionell


 
 

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