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  25.06.10 | Nordea: US-Hochzinsanleihen verfügen über weitere 8 bis 10 Prozent Renditepotenzial
Nordea: US-Hochzinsanleihen verfügen über weitere 8 bis 10 Prozent Renditepotenzial


Hochverzinsliche US-Anleihen verfügen über weiteres Renditepotenzial zwischen acht und zehn Prozent. Zu dieser Einschätzung kommt Dan Roberts, Manager des Nordea 1 – US High Yield Bond Fund. „Der Risikoaufschlag von 700 Basispunkten zu Regierungsanleihen ist momentan zu hoch“, sagt der Experte der Fondsgesellschaft Nordea Investment Funds.



„Ich rechne mit einer Rendite von acht bis zehn Prozent über die nächsten Monate“, sagt Dan Roberts, ehemaliger Mitarbeiter im Beratungsteam von US-Präsident Ronald Reagan und heutiger Manager des Nordea 1 – US High Yield Bond Fund (ISIN LU0278531610). Seit März 2009 legten US High Yield Bonds eine eindrückliche Rally hin. Wer rechtzeitig eingestiegen sei, könne auf eine Performance von weit über 60 Prozent zurückblicken. Auch heute seien die Aussichten noch ausgezeichnet, so Roberts.



Der Spread von US High Yield Anleihen gegenüber Regierungsanleihen von 700 Basispunkten bietet momentan Value, erklärt Roberts: „Die Ausfallquoten bewegen sich mittlerweile wieder bei rund vier Prozent. So tief waren sie seit Dezember 2008 nicht mehr. Die Gewinne der Unternehmen wachsen und die finanzielle Verfassung der Firmen ist sehr gut." Ein spezielles Augenmerk gilt es laut Roberts allerdings auf den Konsum zu richten, denn mit 70 Prozent Anteil am Bruttoinlandprodukt bildet dieser ein Schwergewicht der US-Wirtschaft. „Doch auch hier sehen wir positive Trends. Die Löhne haben sich vom Tief im März 2009 erholt, der Konsum ist gestiegen und die Sparquote blieb praktisch gleich“, sagt Roberts.



Verlierer vermeiden



Bei der Auswahl der Anleihen setzen Dan Roberts und sein seit über zwanzig Jahren gleiches Team auf das konsequente Minimieren des Downside Risks. "Wir eliminieren mit unserem Bottom-up-Ausschlussverfahren unkompensierte Risiken und zielen auf eine attraktive risikoadjustierte Rendite", sagt Roberts, der über 21 Milliarden US-Dollar in Anleihenportfolios verwaltet. "Einzig, wenn wir Risikoaufschläge sehen, die aus makroökonomischer Sicht nicht gerechtfertigt sind, sind wir bereit, unsere restriktiven Rendite-Risiko-Richtlinien zu lockern. Dies war zuletzt bei den Rekord-Spreads Ende 2008 der Fall."



Derzeit findet Dan Roberts an Emittenten aus dem Automobilsektor gefallen: „Schuldner wie GM oder Ford haben ihre Kostenstruktur angepasst und arbeiten momentan höchst effizient. Zudem haben sie – wie auch generell die US-Firmen – durch die Ausgabe von neuen Hochzinsanleihen andere Schuldpapiere wie Bank Loans zurückbezahlt. Wir müssen ihnen jetzt einfach viel Zeit geben, um ihre Schulden abzubauen.“ Weitere Favoriten von Roberts sind Anleihen aus dem Finanz- und Kasinobereich.





Quelle: FONDS professionell



 
 

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